PRO vanBaerle

Pro Komitee vanBaerle gegründet


Die Gemeindeversammlung hat am 22. März 2021 die Quartierplanung «vanBaerle» mit einem deutlichen Mehr beschlossen. Da gegen diesen Beschluss das Referendum ergriffen wurde, werden die stimmberechtigten Einwohnerinnen und Einwohner an der Urnenabstimmung vom 26. September 2021 gefragt, ob sie dieser Quartierplanung zustimmen oder sie ablehnen wollen. 

Ein überparteiliches Komitee mit Personen aus sieben Parteien setzt sich aktiv für ein JA zum Quartierplan «vanBaerle» ein: Jürg Berger (glp), Marc Bürgi (BDP), Thomas C Fetsch (GRÜNE), Heidi Frei (FDP.Die Liberalen), Kathrin Hasler (GRÜNE), Giorgio Lüthi (CVP), Veronica Münger (SP) und Beat Widmer (EVP).


Für das Pro Komitee

Co-Leitung Kathrin Hasler, Giorgio Lüthi

Trump’sche Zahlenspiele


An solche denkt man, wenn Arnold Amacher vom Referendumskomitee „vanBaerle“ in seinem Leserbrief Zahlen verbreitet, welche gut tönen, aber einer tieferen Überprüfung nicht Stand halten. Er wirft der Gemeinde vor, sie hätte statt 40% Mehrwertabgabe nur 25% ausgehandelt und zudem sei der zugrunde liegende Landwert völlig veraltet. Das ist eine krasse Irreführung: Auf Basis der von der Gemeindeversammlung in dieser Höhe beschlossenen und vom Bundesgericht bestätigten Mehrwertabgabe von 25% bei Umzonungen, wurde mit dem Investor verhandelt. Dank unserer Vorreiterrolle in Sachen Mehrwertabgabe konnten wir so Infrastrukturbeiträge von 6.21 Mio. Franken vereinbaren. Wenn das Referendumskomitee nun ausposaunt, der Investor wäre sicher bereit über höhere Zahlungen zu diskutieren, dann ist dies reines Wunschdenken. Denn dafür fehlt uns schlichtweg die gesetzliche Grundlage. Bleiben wir auf dem Boden der Realität: Wird ein Quartierplan an der Urne abgelehnt, dann passiert erst einmal gar nichts mehr. In diesem Fall ergäbe sich eine jahrelange Industriebrache mit industriellen Zwischennutzungen – definitiv kein Gewinn für Münchenstein. Der vorliegende Quartierplan ist der wohl modernste und nachhaltigste in unserem Kanton und verdient unsere Unterstützung


Giorgio Lüthi

Sagen Sie Ja zum Quartierplan vanBaerle


In meiner Zeit als Gemeinderätin war ich durch mein Departement auch für den Bereich „Alter“ zuständig und habe mich intensiv mit den Bedürfnissen der älteren Generation auseinandergesetzt.  Durch die viele Gespräche mit Seniorinnen und Senioren, aber auch mit den zuständigen Fachleuten hat sich je länger je mehr herauskristallisiert, dass in Münchenstein ein grosses Bedürfnis nach adäquatem Wohnraum besteht. Vor einigen Jahren wurde darum in unserer Gemeinde eine Standortbestimmung für altersgerechtes Wohnen in Auftrag gegeben und es darf gesagt werden, dass der QP vanBaerle die geforderten Kriterien erfüllt. Viele ältere Damen und Herren möchten in einem attraktiven, lebhaften Quartier wohnen, wo das Einkaufen nahe ist und der öffentliche Verkehr sie überall hinbringt. Sie möchten die Möglichkeit haben, generationenübergreifend zu wohnen und sich unkompliziert für einen Schwatz treffen zu können. Vor allem aber möchten Sie nicht aus Münchenstein wegziehen müssen. All das wird im geplanten Quartier möglich sein. Selbstverständlich bietet der QP vanBaerle noch vieles mehr – aber eben auch mehr Wohnraum für Senioren und Seniorinnen – legen Sie darum ein JA in die Urne.


Heidi Frei, FDP Münchenstein

Ja zum massvollen Quartierplan vanBaerle


Der Quartierplan bringt uns eine gut angepasste Überbauung an die Bedürfnisse von Münchenstein. Mit der massvollen Verdichtung tragen wir zur schonenden Nutzung unseres kostbaren Bodens bei. Die Architektur vereinigt in vorbildlicher Weise die Aspekte von Energieeffizienz, Mobilität der Zukunft, optimierte Nutzung der natürlichen Ressourcen und verbindet dies mit einer attraktiven und ansprechenden Bauweise. Das neue Quartier auf dem vanBaerle-Areal wird über die Kantonsgrenzen hinaus ein Referenzprojekt sein, wie wir heute bauen sollten. Darum lege ich ein JA zum Quartierplan ein.

Jürg Berger, glp

Lebenswerte Zukunft

Münchenstein verdient qualitativen Wohnraum mit dem gewissen Etwas, dem Unverkennbaren, um sich zuhause zu fühlen. Der QP vanBaerle schafft es, sehr hohen Ansprüchen an die soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit zu genügen. Ich bin sicher, dass ein attraktives Quartier entstehen wird, das ein Miteinander, Freiräume und ökologische Ausgleichsflächen, ein breites Angebot an Diensten sowie öffentlichen Nutzungen und zukunftsfähige Energie- und Mobilitätskonzepte zu vereinen schafft. Dieser Pfad zeigt in eine suffiziente und lebenswerte Zukunft. Ich habe mich persönlich an der GV vom 22.3. für Verbesserungen des QP eingesetzt. Mussten wir Grüne uns beim QP Spenglerpark noch bei dem von uns in die Diskussion gebrachten Standard für Nachhaltiges Bauen Schweiz mit der Stufe Silber zufriedengeben, so verlangten wir beim QP vanBaerle Platin und machten an der Gemeindeversammlung den Standard Gold mit Minergie A mehrheitsfähig. Die Mehrheit der Abstimmenden haben die Anträge der Grünen zum QP, über den Münchenstein nun am 26. September abstimmt, mit grossem Mehr angenommen. Es bietet sich daher nun die Möglichkeit, die jahrelangen Aufwände für grosse Projekte mit der Bevölkerung gemeinsam in Angriff zu nehmen und mit der Abstimmung allen die Möglichkeit zu geben, ihre abschliessende Meinung dazu abgeben zu dürfen. Ich bin überzeugt, dass es sich für uns alle lohnen wird und stimme JA zum QP vanBaerle. 

Kathrin Hasler, Co-Präsidentin Grüne Münchenstein

Pro vanBaerle

komitee@pro-vanbaerle.ch