PRO vanBaerle

Nutzen wir diese Chance!

Vor einigen Jahren hat der Münchensteiner Souverän vorausschauend und weise beschlossen, keine neuen Gebiete einzuzonen, sondern diese den kommenden Generationen zu reservieren. Es gibt bereits einige gute Beispiele, wie die bestehenden Reserven mit Hilfe von Quartierplänen optimal genutzt und gegen innen verdichtet werden können. Die geplante Umnutzung des vanBaerle-Areals ist für Münchenstein ein Glücksfall. Heute ist das Industrieareal vollständig versiegelt und für die Bevölkerung eine nicht zugängliche Insel. Künftig wird es grüner werden und vor allem die Bäume werden sich positiv auf das Mikroklima auswirken. Das Areal verändert sich zu einem erlebbaren Quartier mit neuen Fussgängerbeziehungen. Der Standort ist mit seiner Nähe zum Bahnhof sowie den Tram- und Buslinien sehr gut an das öV-Netz angebunden und das innovative Mobilitätskonzept verhilft, dass wir im Gstad keine neuen Verkehrsprobleme infolge übermässigem motorisiertem Individualverkehr schaffen. Mit der Zertifizierung nach dem „Standard nachhaltiges Bauen Schweiz“ wird der QP endgültig zu einem Projekt mit Vorbildcharakter, welches über Münchenstein hinaus Beachtung finden wird. Für die Gemeinde erwachsen keine finanziellen Risiken, wie bei einer Neueinzonung, weil das Areal bereits erschlossen ist und wichtige Infrastrukturen, wie etwa ein Kindergarten oder Einkaufsmöglichkeiten bereits Projektbestandteil sind. Diese Chance müssen wir einfach nutzen.


Edi Gass, Anwohner Gstad

Münchenstein gehört der Öffentlichkeit

Endlich erfährt das Quartier Gstad eine attraktive Aufwertung. Ein Industrieareal, das bislang für die Einwohnerinnen und Einwohner nicht zugänglich war, wird geöffnet, belebt und begrünt. Ein grosses Stück Münchenstein gehört wieder der Öffentlichkeit. Die geplanten Freiräume versprechen eine hohe Aufenthaltsqualität und beim Bau der Gebäude werden alle Aspekte der ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Nachhaltigkeit vereint. Die Ansiedlung von Kleingewerbe erhöht auch die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner der angrenzenden Wohnräume.

Wir haben in unserer kleinen Schweiz schlicht zu wenig Platz um Siedlungen in die Breite bauen zu können. Wir müssen unsere Dörfer und Städte nach innen entwickeln und die bestehenden Areale müssen besser genutzt werden. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger unseres Landes haben der Revision des Raumplanungsgesetzes klar zugestimmt und somit auch der Förderung einer kompakten Siedlungsentwicklung, um die Zersiedelung in der Schweiz zu bremsen. Verdichtetes Bauen wird oft begrüsst, aber bitte nicht vor der eigenen Haustüre. Ich sage JA zum Quartierplan vanBaerle.


Heidi Frei, FDP.Die Liberalen

Münchenstein soll Freude machen

Wer Münchenstein als Wohn-und Arbeitsort kennen und lieben gelernt hat, weiss seine Vorzüge zu schätzen. Die Menschen begegnen sich beim Einkaufen in der Gartenstadt, oder treffen sich in Alt-Münchenstein zum Bier. Wald und Wiese laden zum Erholen ein, diverse Sportvereine ermöglichen gesunde Bewegung. Was ebenfalls nicht im Verborgenen geschieht: Angrenzend zu Münchenstein bauen Universität und Stadt Basel aus. In und um Münchenstein bauen Unternehmen aus oder siedeln sich an. Wertvolle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer - und damit auch Steuerzahlende - ziehen her. Länger je mehr macht es Sinn, dort zu wohnen, wo man arbeitet. Warum dann nicht in unserer schönen Gemeinde? Was dazu noch fehlt, sind neue, integrative Quartiere. Und der Quartierplan vanBaerle hat genau dies vor. Denn das entwickelbare Areal im Gstad bietet der Gemeinde Münchenstein die Gelegenheit, attraktives Wohnen, kundennahes Arbeiten, Alterswohnen und soziales Wohnen zu verwirklichen. Professionelle Planer für Städtebau, Stadtraumgestaltung sowie Architektursprache und Landschaftsarchitektur haben sich Gedanken gemacht, wie man dieses Quartier attraktiv entwickelt. Das Resultat, der Quartierplan vanBaerle, hat deshalb auch an der Gemeindeversammlung überzeugt. Dieser Quartierplan hat unser Vertrauen verdient. Denn unsere Gemeinde Münchenstein hat eine attraktive Entwicklung verdient. Daher sage ich JA zum Quartierplan vanBaerle.


Marc Oliver Bürgi,BDP

Attraktiver und bezahlbarer Wohnraum

Am 01.06.2020 gab es laut Bundesamt für Statistik in Münchenstein 5973 Wohnungen. Davon waren gerade einmal 66 zu vermieten. Das entspricht einem Leerstand von 1.1%. Sich vor diesem Hintergrund gegen ca. 450 neue Wohnungen auszusprechen, ist fahrlässig. Gerade wenn man bedenkt, dass das neue Quartier auf dem vanBaerle Areal attraktiven Wohnraum mit Angeboten für alle Generationen und Lebensmodelle bietet. Eine alleinerziehende Mutter mit kleinen Kindern z.B. hat es schwer, in Münchenstein bezahlbaren und attraktiven Wohnraum zu finden. Aber auch Gutbetuchte, die sich gerne etwas mehr leisten möchten und können, finden in der jetzigen Situation in Münchenstein kaum Möglichkeiten. Diese werden ihnen im neuen Quartier geboten. Münchensteiner Platzhirsche, die in ihrem Eigenheim mit Garten, ihrer Wohnung mit schöner Aussicht im Dorf oder an der Birs wohnen, wird dieser Umstand egal sein. Wer so wohnt, muss sich keine Gedanken um neuen Wohnraum in Münchenstein machen. Es sei ihnen gegönnt. Die Entwicklung zeigt zwar, dass der Leerstand in Münchenstein in den letzten fünf Jahren gesunken ist. Dies aber nicht etwa durch die Schaffung neuen Wohnraums, sondern durch Wegzüger, da es hier zu wenig attraktiven und bezahlbaren Wohnraum gibt. Geben wir sowohl der alleinerziehenden Mutter als auch den Bessergestellten die Möglichkeit, in Zukunft in Münchenstein wohnen zu bleiben. Deshalb JA zum QP van Baerle.


Thomas C Fetsch, Co-Präsident Grüne Münchenstein

Wohnen für alle

Am 26. September stimmen wir über den Quartierplan van Baerle ab. Wir haben die Möglichkeit mitzugestalten, wie neues Leben in unser Gstad kommt. Seit befindet sich das Gstad im Dornröschenschlaf. Mit diesem Quartierplan flösen wir neues Leben ein. Es entsteht attraktiver Wohnraum, 25% davon ist genossenschaftlich. Wohnen im Alter ist ebenso vorgesehen wie Wohnungen für Studierende und Familien. Das Wohnen für alle Formen unserer Gesellschaft wird möglich. Münchenstein soll eine noch attraktivere Gemeinde werden. Ich bin überzeugt, dass wir mit dieser Quartierplanung einen wertvollen Beitrag dazu leisten. Das Gebiet ist bereits heute bestens mit dem ÖV verbunden. 1‘300 Parkplätze für Velo und E-Bikes werden die umweltfreundliche Mobilität weiter unterstützen. Wir sprechen Menschen unterschiedlichster Herkunft und sozialer Schichten an. Nicht nur vorübergehend sondern dauerhaft. Wir können mit dieser Überbauung ein innovatives, nachhaltiges Statement setzen. Deshalb empfehle ich Ihnen wärmstens ein Ja einzuwerfen. 


Veronica Münger, Co-Präsidentin SP Münchenstein

Pro vanBaerle

komitee@pro-vanbaerle.ch